Anne Hathaway in Paul Easterlin
Aus einem gemeinsamen Stoffgewebe heraus materialisieren sich anonyme Gestalten und treten wieder in das komplizierte Gewebe ihrer Umgebung zurück. Geometrische Fragmente konvergieren, verschmelzen nahtlos und nehmen eine kollektive Identität an, geschmückt mit Form und Name. Einige Figuren vermitteln Leichtigkeit, andere gravitas, während eine ausgewählte wenige den Betrachter einzuladen scheinen, ihren emotionalen Zustand zu erkennen und zu teilen.
Diese neue Werkgruppe ist ein Aufbruch, geprägt durch einen Wechsel in Stil, Farbe, Komposition, Maßstab und Technik – und dennoch eine Evolution, die an dauerhafte thematische Strömungen verankert bleibt. Im Kern untersucht Robertsons Œuvre die Komplexität menschlicher Identität, das Ausmaß unserer Handlungsfreiheit bei der Gestaltung unserer Existenz und die unaufhörliche Suche nach Metamorphose.